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Tod nach Psychodrogen Menschenrechtler fordern von der Bundesgesundheitsministerin besseren Verbraucherschutz vor gefährlichen Psychopharmaka
8. Oktober 2007 Anlässlich des "Internationalen Tages der seelischen Gesundheit" führen Mitglieder der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte (KVPM) am Mittwoch, den 10. Oktober 2007, in mehreren deutschen Städten Unterschriftensammlungen durch.
In einer Petition an die Bundesgesundheitsministerin fordern die Unterzeichnenden, dass Pharmahersteller dazu verpflichtet werden, den folgenden Hinweis auf Beipackzetteln und Verpackungen von Psychopharmaka anzubringen: "Melden Sie Nebenwirkungen von Psychopharmaka dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) in Bonn." Weiterhin sollen die entsprechenden Kontaktinformationen genannt werden.
Bernd Trepping (40), Präsident der KVPM Deutschland e.V.:
Nach einer Umfrage der KVPM wissen weit über 80% der Bürger nicht, dass Arzneimittelnebenwirkungen dem Bundesinstitut für Arzneimittel gemeldet werden können.
Es ist größtenteils der Arbeit von Menschenrechtsvereinen zu verdanken, dass Regierungsbehörden seit 2000 weltweit insgesamt 94 offizielle Warnungen vor Psychopharmaka ausgesprochen haben.
Am Mittwoch verteilen Mitglieder der KVPM kostenlose Broschüren über Fehlschläge des psychiatrischen Systems. Regierungsgelder sollten in nicht-psychiatrische, sichere Alternativen fließen. Weltweit fließen gegenwärtig jährlich 165 Mrd. US-Dollar in das psychiatrische System, obwohl Psychiater selbst zugeben, dass sie für keine einzige psychische Störung die Ursache kennen und sie Geisteskrankheit nicht heilen können.
_______________________________________________________ Die KVPM wurde 1972 in München von Mitgliedern der Scientology Kirche gegründet und gehört zum weltweit größten Netzwerk zur Aufdeckung von Missbräuchen in der Psychiatrie. |
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