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PSYCHIATRIE: Nebenwirkung Tod! 3200 Psychiater tagen in Riem, 700 Menschenrechts-aktivisten protestieren in der Innenstadt!
München, 26. Februar 2010
Samstag 13:45 – 14:50 Uhr – Demo durch die Münchner Innenstadt:
14:50 – 15:20 Uhr – Zwischenkundgebung bei der LMU Psychiatrie:
Die KVPM verurteilt Möller auch dafür, dass er einem entscheidenden Vordenker und Wegbereiter von Rassenhygiene und Zwangssterilisation, Emil Kraepelin, ein Denkmal setzt, statt vor dessen menschenverachtender Ideologie zu warnen. Von Kraepelin stammen die Grundlagen des heutigen Systems der Klassifizierung psychischer Störungen. Kritiker machen Kraepelin auch für die inhumanen Methoden in der deutschen Psychiatrie des 20. Jahrhunderts mit verantwortlich. Auf Kraepelins Betreiben hin wurde 1917 die weltweit erste Forschungseinrichtung für psychiatrische Genetik eingerichtet, die „Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie“. Kraepelin legte seine persönliche unmenschliche Einstellung bereits in dem Werk von 1908 „Zur Entartungsfrage“ und 1918 in dem Werk „Geschlechtliche Verirrungen & Volksvermehrung“ dar. Kraepelin forderte (Zitat): „Ein rücksichtsloses Eingreifen gegen die erbliche Minderwertigkeit, das `Unschädlichmachen´ der psychopathisch Entarteten mit Einschluss der Sterilisation“. Heute weiß jeder, zu welcher Menschenverachtung & Unmenschlichkeit die Ideen „Entartung“ und „Minderwertigkeit“ in der Nazi-Psychiatrie geführt haben.
Trotzdem trägt heute die Bibliothek der LMU Psychiatrie nicht nur Kraepelins Namen. Möller ließ sie sogar für viel Geld wieder so herrichten, wie sie zu Kraepelins Zeiten ausgesehen haben soll. Zudem steht im Treppenhaus eine Büste von Kraepelin und im zweiten Stock befindet sich ein großes Portrait mit seinem Konterfei.
16:00 – 20:00 Uhr – Abschlusskundgebung, Videos & Konzert auf dem Marienplatz:
Ein Psychiatrie-Opfer berichtet, dass sie in der LMU Psychiatrie letztes Jahr während ihrer Schwangerschaft bis kurz vor der Geburt ihrer Zwillinge mit schwersten Psychopharmaka „traktiert“ wurde, obwohl dies für die Babies unberechenbare Folgen hat. Eine Stunde nach der Geburt wurden der Mutter die Neugeborenen entrissen. Sie wurde zurück in die LMU Psychiatrie gebracht und weiter mit Psychodrogen behandelt. Ihre Kaiserschnittnarbe wurde dort jedoch nicht versorgt. Daher musste sie wegen einer Gebärmutterentzündung in die Frauenklinik verlegt werden. Heute kämpft sie immer noch um das Sorgerecht für ihre Zwillinge.
Eine andere Mutter aus Jena berichtet von ihrem 21-jährigen Sohn, der sich nach fünfjährigem Martyrium in verschiedenen psychiatrischen Kliniken im Januar 2010 in der Psychiatrie Mühlhausen völlig verzweifelt das Leben nahm. Die Mutter berichtete, dass der Junge vor der psychiatrischen Behandlung noch nie Selbstmordgedanken gehabt habe. Er sei nur zur Entgiftung von Straßendrogen in Behandlung gekommen. In der Psychiatrie wurde er statt dessen über Jahre hinweg mit persönlichkeitszerstörenden Psychodrogen vollgepumpt und immer wieder wochenlang ans Bett gefesselt.
Die Betroffenen stehen für Presseinterviews zu Verfügung.
Für weitere Informationen:
_________________________________________________________ Die KVPM wurde 1972 in München von Mitgliedern der Scientology Kirche gegründet und gehört zum weltweit größten Netzwerk zur Aufdeckung von Missbräuchen in der Psychiatrie. |
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