Einladung zur Eröffnungsveranstaltung der Ausstellung: „Psychiatrie: Tod statt Hilfe“

             am 29. Juli von 12:30 bis 13:30 Uhr. Frankfurt, Am Hauptbahnhof 6.

 

28. Juli 2013

 

Am Montag findet in Frankfurt die offizielle Eröffnung der internationalen Wanderausstellung „Psychiatrie: Tod statt Hilfe“ der Citizens Commission on Human Rights International aus Los Angeles statt.

 

Eröffnet wird die Ausstellung u.a. von einer Lehrerin aus Frankfurt, die aus eigener Erfahrung berichtet, welche tragischen Auswirkungen und Nebenwirkungen Psychodrogen im Klassenzimmer haben. Psychopillen statt Pausenbrot können tödliche folgen haben.

Weitere Sprecherin ist eine Mutter aus Köln, deren 14-jährige Tochter auf Druck des Jugendamts in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen und mit Neuroleptika schwerst misshandelt wurde.
 
Ein Vertreter der Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V. (KVPM) aus München, Andreas Quitt, stellt Fakten zur gängigen Verschreibungspraxis von Psychodrogen und ihre fatalen Folgen zur Verfügung.
 
Die Sprecher stehen Journalisten bis 14:30 Uhr zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Die KVPM zeigt diese Ausstellung bis einschließlich 05.08.2013 gegenüber des Haupteingangs des Bahnhofs, der Eintritt ist frei (ab 18 Jahre).
 
Die Ausstellung ist Teil einer internationalen Aufklärungskampagne gegen die Vielverschreibung von ADHS-Psychopillen wie Ritalin & Co. gegen normales kindliches Verhalten. Selbst der Erfinder der ADHS-Diagnose, der US-Psychiater Leon Eisenberg, gestand auf seinem Sterbebett ein: „ADHS ist ein Paradebeispiel einer fabrizierten Erkrankung" (FAZ, 16.02.2012). Die Pharmaindustrie macht ein Milliardengeschäft mit gefährlichen Psychodrogen für Kinder. Weltweit nehmen mittlerweile rund 20 Millionen Kinder und Jugendliche Psychomittel wegen angeblicher Verhaltensauffälligkeiten. Dabei wird den Eltern nicht mitgeteilt, welche subjektive Listen von Verhaltensweisen von Kinderpsychiatern benutzt wird, um ADHS zu diagnostizieren. Mit Wissenschaftlichkeit hat das nichts zu tun. Auch über die Nebenwirkungen von Psychostimulanzien werden Eltern häufig im Unklaren gelassen. Dabei hat die deutsche Arzneimittelbehörde, das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), schon im September 2009 Einschränkungen der Zulassung von Methylphenidat beschlossen. Weitere Einschränkungen von Methylphenidat wurden im September 2010 vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegt. Das Bundesministerium für Gesundheit stimmte diesem im Dezember 2010 zwar zu doch, werden immer noch zu viele Kinder und Jugendliche destruktiven Psychopillen ausgesetzt.

Eröffnung einer früheren Ausstellung in München

Eine ADHS-Generation wächst heran

Unter Kindern und Jugendlichen bis 19 Jahre kletterte die Zahl diagnostizierter Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) zwischen 2006 und 2011 von 2,92 auf 4,14 Prozent, so der Barmer GEK Arztreport 2013. Besorgniserregend hoch werden auch die Verordnungszahlen von Antipsychotika (Neuroleptika) für Kinder und Jugendliche eingestuft. Von 2005 bis 2012 sind die Verschreibungen um 41 Prozent gestiegen. (Barmer GEK, Juni 2013).

Der Einsatz von Psychopillen bei Kindern ist für Psychiatrie und Pharmaindustrie ein äußerst lukratives Geschäft. 2009 wurden in Deutschland Stimulanzien im Wert von 117,7 Millionen Euro an Kinder und Jugendliche verordnet. Das meistverschriebene psychiatrische Stimulans, Methylphenidat (enthalten in Ritalin, Medikinet, Concerta, Equasym u.a.), wurde im Wert von 93,6 Millionen Euro verschrieben. (Quelle: Arzneiverordnungs-Report 2010). Dabei reichen die Nebenwirkungen von Methylphenidat von Übelkeit, Wachstumsverzögerungen bis zu Herz-Kreislauf-Versagen und Schlaganfall. Arzneimittelbehörden warnen weltweit vor solchen Stimulanzien, da sie bei Kindern Halluzinationen, Psychosen, Schlaganfall, Herzinfarkt und plötzlichen Tod verursachen können, doch seit Jahren steigt die Verschreibung weiter.
Bernd Trepping, Präsident der KVPM Deutschland e.V., sagt:
„Die führende Psychiatrie besteht aus skrupellosen Heuchlern. Mit ihrem geldmotiviertem Tun schaden und zerstören sie Menschen. Die Korruption auf dem Rücken von Kindern auszutragen, ist besonders unerträglich."

 
Für weitere Informationen:
   Bernd Trepping,
   Präsident KVPM Deutschland e.V.
   Tel.: 0178 - 613 74 67

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Die KVPM wurde 1972 in München von Mitgliedern der Scientology Kirche gegründet und gehört zum weltweit größten Netzwerk zur Aufdeckung von Missbräuchen in der Psychiatrie.