KVPM feiert Besucherrekord bei ihrer Ausstellung "Psychiatrie: Tod statt Hilfe"

 

 

Frankfurt, 31. Juli 2011:

 

Am Wochenende ging in Frankfurt die Wanderausstellung über die Geschichte der Psychiatriemissbräuche vom Beginn der Psychiatrie bis zur Gegenwart zu Ende.

 

Die Menschenrechtler freuten sich schon am Mittwoch, den 27. Juli 2011 über die 2000ste Besucherin der Ausstellung "Psychiatrie: Tod statt Hilfe" in Frankfurt in der Zeil 123. Insgesamt besuchten knapp 3.000 Interessierte die Ausstellung - neuer Rekord für Hessen.

 

Psychiater sagen, Depressionen nehmen zu, und diagnostizieren diese immer öfter, wie aus dem neuesten Bericht der Barmer GEK hervorgeht.

 

Prof. Ulrich Hegerl, Direktor der psychiatrischen Uniklinik Leipzig:

"Vieles, was früher als chronischer Rückenschmerz oder Tinitus diagnostiziert wurde, war tatsächlich eine Depression."

 

Bernd Trepping sieht das als reine Marketingstrategie der psychiatrischen Industrie: "Nicht die psychischen Störungen nehmen zu, sondern die Diagnosekriterien dafür, was als 'psychische Störung' bezeichnet werden kann, werden immer mehr ausgeweitet." 

 

Die 2000ste Besucherin aus Frankfurt erhielt am Mittwoch, 27. Juli 2011 vom Beauftragten der KVPM Frankfurt einen Blumenstrauß und informierte sich dann gründlich darüber, wie sie sich vor psychiatrischen Missbräuchen schützen kann.

 

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Die KVPM wurde 1972 in München von Mitgliedern der Scientology Kirche gegründet und gehört zum weltweit größten Netzwerk zur Aufdeckung von Missbräuchen in der Psychiatrie.