„Ich kann das nicht steuern“ – Ausstellung in Stuttgart thematisiert Gewaltausbrüche nach Psychopharmaka

Stuttgart, 10. Mai 2026 – Mit drastischen Erfahrungsberichten über Gewaltausbrüche und Aggressionen nach psychiatrischer Behandlung mit Psychopharmaka ist am Samstag auf dem Pariser Platz in Stuttgart die internationale Ausstellung „Psychiatrie: Tod statt Hilfe!“ eröffnet worden. Mehr...

Minderjähriger über 100 Stunden fixiert, mit Hochdosis-Neuroleptika behandelt, Elektroschocks angedroht

Ausstellung "Psychiatrie: Tod statt Hilfe" dokumentiert von der WHO und UN kritisierte Praktiken. In deutschen psychiatrischen Einrichtungen berichten Betroffene und Angehörige von Behandlungen, bei denen Minderjährige mit für Kinder nicht zugelassenen Neuroleptika in sehr hoher Dosierung medikamentiert, über viele Stunden fixiert und mit Elektroschockbehandlungen konfrontiert worden sein sollen – teils gegen ihren ausdrücklich erklärten Willen. Mehr...

Unerklärliche Gewalttaten nach Psychopillen?

USA untersucht – DGPPN macht den "Bock zum Gärtner".  Nach der aktuellen Berichterstattung im Deutschen Ärzteblatt zur Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) zur Gewaltprävention kritisiert die Kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte Deutschland e.V. (KVPM), dass ein zentraler Aspekt der Debatte weiterhin konsequent ausgeblendet wird: der mögliche Einfluss von Psychopharmaka auf Gewalttaten. Mehr...

Gewaltprävention oder Realitätsverweigerung?

Wer schützt die Öffentlichkeit vor riskanten Behandlungspraktiken? Heute am 5. März 2026 diskutiert die DGPPN in Berlin bei ihrem Hauptstadtsymposium die „Prävention von Gewalttaten durch Menschen mit psychischen Erkrankungen“. Wenn die DGPPN heute neue Maßnahmen zur „Gewaltpräventation“ vorstellt, bleibt eine zentrale Frage unbeantwortet: Welche Rolle spielen psychiatrische Behandlungen selbst – insbesondere Psychopharmaka – bei Gewalttaten? Mehr...